SV1929 vs Wattenweiler

Laut Rahmenterminkalender des BFV musste das notwendig gewordene Meisterschafts-Entscheidungsspiel in der Bezirksliga Süd der U17-Juniorinnen zwischen dem SV Wattenweiler und dem SV 29 Kempten an einem der folgenden Tage erfolgen:

08.06. / 09.06. / 15.06. / 16.06.2019

Der BFV hat als Termin den 15.06.2019 um 17 Uhr in Memmingerberg festgelegt.

Die Ansetzung von Jugendspielen in den Pfingstferien, die eine Hauptreisezeit von schulpflichtigen, bayrischen Familien sind, ist dabei sehr unglücklich! Wenn überhaupt eine vollständige Mannschaft zusammenkommt, dann sicherlich keine, die mit der Leistungsfähigkeit der Mannschaft während der Saison vergleichbar ist.

Deshalb hat der SV 29 alle Hebel in Bewegung gesetzt und in Zusammenarbeit mit dem BFV in letzter Minute eine vom BFV genehmigte Spielverlegung auf den 22.06. beantragt, der auch der Spielgegner zustimmen muss.

Noch eine Woche vor dem angesetzten Termin hatte der SV Wattenweiler einer Spielverlegung auf das letzte Pfingstwochenende schriftlich zugestimmt. Nachdem am 14.06. ein mit dem BFV gemeinsam abgestimmter Termin gefunden wurde, hat Wattenweiler überraschenderweise diese Zustimmung ohne nachvollziehbare Begründung wieder zurückgezogen!

Da sich weit über die Hälfte der Mannschaft noch im Urlaub befand, mussten unsere Mädels mit einer Mannschaft antreten, die sich aus B- bis D-Juniorinnen zusammensetzte, manch einer davon mit sehr wenig Fußballerfahrung. Da beide Torhüterinnen im Urlaub waren, stand eine C-Feldspielerin im Tor, die aber trotz ihrer Unerfahrenheit einige tolle Paraden hatte. Eine Spielerin hat ihren Urlaub verkürzt und kam 10 Minuten vor Spielanpfiff direkt von der Urlaubsreise zum Spiel, damit der SV 29 wenigstens mit 11 Spielerinnen antreten konnte.

Da beim SV 29 fairer Sportsgeist oberste Priorität hat, trat die Mannschaft trotz dieser chancenlosen Situation das Spiel an.

Das Ergebnis war dann ein 5 : 0 für Wattenweiler. Trotz der deutlichen Zahlen (21 : 7 Torschüsse und 7 : 1 Ecken für Wattenweiler) haben unsere Mädels über weite Teile des Spiels gut mitgehalten, obwohl auch noch zwei Spielerinnen mit Verletzungen zeitweise behandelt werden mussten. Aufgrund fehlender Einwechselspielerinnen mussten so alle, auch die Verletzten, die vollen 80 Minuten durchhalten, was man gegen Ende des Spiels deutlich merkte.